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Wehrpflichtersatzabgabe

Schweizer, die weder Militär- noch Zivildienst leisten, müssen eine Wehrpflichtersatzabgabe zahlen.

Beginn und Ende der Ersatzpflicht

Die Ersatzpflicht richtet sich nach der Dauer der Dienstpflicht. Sie beginnt frühestens am Anfang des Jahres, in dem der Pflichtige das 19. Altersjahr vollendet, und dauert längstens bis zum Ende des Jahres, in dem er das 37. Altersjahr vollendet. Wer dienstuntauglich ist, schuldet die Wehrpflichtersatzabgabe in diesem Zeitraum für höchstens elf Jahre.

Bei der Festsetzung des jährlichen Wehrpflichtersatzes werden die Dienste im Zivilschutz angerechnet: Für jeden im Zivilschutz geleisteten Diensttag ermässigt sich die Wehrpflichtersatzabgabe um 4 Prozent.

Höhe der Wehrpflichtersatzabgabe

Die Wehrpflichtersatzabgabe beläuft sich pro Jahr auf 3 % des steuerbaren Einkommens der direkten Bundessteuer (siehe Steuererklärung), beträgt aber mindestens 400 Franken.

Rückerstattung

Wer alle obligatorischen Diensttage geleistet hat, hat Anspruch auf Rückerstattung der bezahlten Wehrpflichtersatzabgabe. Das Recht auf Rückerstattung verjährt nach fünf Jahren ab dem Zeitpunkt der Entlassung aus dem Militär- oder Zivildienst. Der Antrag auf Rückerstattung muss bei der kantonalen Behörde für die Wehrpflichtersatzabgabe gestellt werden. Auf den Rückerstattungsbeträgen wird kein Zins vergütet.

Antrag auf Rückerstattung stellen - kantonale Behörde