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Unfallversicherung: Muss ich mich versichern?

Schutz bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten. Die Unfallversicherung wird durch die Arbeitgeberin bzw. durch den Arbeitgeber abgeschlossen.

Wer ist versichert?

Alle in der Schweiz beschäftigten Arbeitnehmenden sind obligatorisch unfallversichert – ausserdem auch Heimarbeiterinnen und Heimarbeiter, Lehrlinge, Praktikantinnen und Praktikanten, Volontärinnen und Volontäre, Personen, die in Lehr- oder Invalidenwerkstätten tätig sind, Hausangestellte und Reinigungspersonal in privaten Haushalten.

Wer ist nicht versichert?

Nicht versichert sind Selbständigerwerbende und nicht erwerbstätige Personen wie Hausfrauen und -männer, Kinder, Studentinnen und Studenten, Rentnerinnen und Rentner. Sie müssen sich im Rahmen der obligatorischen Krankenversicherung gegen Unfälle versichern.

Leistungen

Die Unfallversicherung deckt die Heilungskosten sowohl bei Berufs- als auch bei Nichtberufsunfällen, d.h. bei Unfällen in der Freizeit. Sie erhalten über die Unfallversicherung auch Leistungen wie Taggelder und Renten. Maximal versichert ist ein Verdienst von 148'200 CHF.

Wichtig

Arbeitnehmende, deren wöchentliche Arbeitszeit bei einem Arbeitgeber nicht mindestens acht Stunden beträgt, sind nur gegen Berufsunfälle und Berufskrankheiten, nicht aber gegen Nichtberufsunfälle versichert (Achtung: Unfalldeckung der Krankenversicherung nicht sistieren!). Dabei gelten Unfälle auf dem Arbeitsweg als Berufsunfälle.