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Renten für die Hinterlassenen

Um finanzielle Not beim Tod des Ehepartners oder eines Elternteils zu verhindern, erhalten Hinterlassene (Ehegatten, eingetragene gleichgeschlechtliche Partner, Kinder) eine Hinterlassenenrente. Man unterscheidet zwischen Witwen-, Witwer- und Waisenrenten.

Höhe / Berechnung

Um eine Hinterlassenenrente beziehen zu können, muss die verstorbene Person während mindestens eines Jahres AHV-Beiträge einbezahlt haben.

Falls die verstorbene Person keine Beitragslücken aufweist, werden folgende Mindest- resp. Maximalrenten ausbezahlt (Stand 2017):

 

Mindestbetrag
Fr. / Monat

Maximalbetrag
Fr. / Monat

Witwen- oder Witwerrente 940.- 1880.-
Waisenrente 470.-  940.-


Hinterlassene, die eine Alters- oder eine Invalidenrente beziehen und verwitwen, erhalten einen Zuschlag von 20 % auf der Alters- oder Invalidenrente (siehe Merkblatt 3.03, Anhang).

Über die genaue Höhe der Hinterlassenenrente gibt die AHV-Kasse der verstorbenen Person Auskunft.

Adressen AHV-Zweigstellen

Voraussetzungen für Hinterlassenenrenten der AHV

Die genauen Voraussetzungen zum Bezug einer Hinterlassenenrente und weitere Informationen (z. B. Anspruch für geschiedene Personen, Anspruch bei Beitragslücken, Anspruch bei AHV- und IV-Rente) sind im Merkblatt der AHV ersichtlich.

Merkblatt 3.03 - Hinterlassenenrenten der AHV

Anmeldung für eine Hinterlassenenrente

Für Konkubinatspartner

Konkubinatspartner erhalten weder von der AHV noch von der Unfallversicherung eine Witwen- bzw. Witwerrenten.

Bei vielen Pensionskassen haben Sie beim Tod der Partnerin oder des Partners einen beschränkten Anspruch auf Hinterlassenenleistung. Erkundigen Sie sich bei der Vorsorgeeinrichtung (Pensionskasse oder Freizügigkeitseinrichtung) der verstorbenen Person.