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Ein sicherer Schulweg – zu Fuss, mit dem Velo oder mit dem Bus

Erste Schritte im Strassenverkehr

Achtung Schulanfang! So und ähnlich heisst es jeweils im August, wenn Tausende Kinder - vielleicht zum ersten Mal – den Schulweg unter ihre Füsse nehmen. Gerade dieser Weg verlangt ihnen und den anderen Verkehrsteilnehmern grosse Aufmerksamkeit ab. Die BFU (Beratungsstelle für Unfallverhütung) weist gemeinsam mit Behörden und Polizei mit Plakaten auf die ABC-Schützen hin.

Tipps für den Umgang im Strassenverkehr für Schüler, Eltern und Fahrer

Verantwortung für den Schulweg

Der Schulweg liegt in der Verantwortung der Eltern. Sie entscheiden, wie ihr Kind in die Schule kommt: zu Fuss, mit dem Velo oder mit dem Bus. Die Gemeinden ergreifen nur Massnahmen, wenn der Schulweg nicht zumutbar ist. Ein Schulweg ist nicht zumutbar, wenn er zum Beispiel sehr lang ist oder wenn er gefährliche Wegpassagen aufweist. Die Schulbehörden entscheiden über die Zumutbarkeit eines Schulweges und übernehmen allenfalls die entstehenden Kosten.

Pedibus – der „Schulbus auf Füssen“

In verschiedenen Orten in der Schweiz haben sich Eltern zu Pedibus-Gemeinschaften zusammengeschlossen. In Begleitung eines Erwachsenen begibt sich eine Gruppe von Kindern auf den Schulweg. Wie ein Bus holt der Pedibus die Kinder an der signalisierten Pedibus-Haltestelle ab und bringt sie nach der Schule wieder dorthin zurück. Der Pedibus ist geeignet für Kinder, die noch nicht alt genug sind und noch nicht über die Kompetenzen verfügen, alleine und ohne Gefahr in die Schule zu gehen.