Die Schweizer Behörden online

Direkt zum Inhalt

Elektronische Stimmabgabe

Dank der elektronischen Stimmabgabe können Sie per Internet an den Wahlen und Abstimmungen teilnehmen und brauchen sich nicht mehr persönlich an die Urne zu begeben.

Diese neue Möglichkeit zur Ausübung der politischen Rechte wird seit dem Jahr 2000 allmählich aufgebaut. Deren Einführung ist sehr anspruchsvoll. Technische, prozessuale und juristische Herausforderungen sind zu meistern. Bund und Kantone verfolgen den Grundsatz "Sicherheit vor Tempo" und setzen deshalb auf eine schrittweise Einführung der elektronischen Stimmabgabe.

Chronik der Einführung von Vote électronique in der Schweiz

Fragen und Antworten zu Vote électronique

Wer kann per Internet abstimmen?

Die Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer haben bei der Einführung von der elektronischen Stimmabgabe Vorrang. Für sie bringt dieses System grosse Vorteile. Es kommt immer wieder vor, dass per Post aus dem Ausland geschickte Stimmzettel zu spät in den Abstimmungslokalen der Gemeinden eintreffen. Mit dem neuen Stimmkanal wird dieser Mangel behoben.

Auslandschweizer Stimmberechtigte können elektronisch abstimmen und wählen, wenn sie in einem Kanton immatrikuliert sind, das den elektronischen Stimmkanal anbietet.

Auch gewisse in der Schweiz wohnhafte Stimmbürgerinnen und Stimmbürger können per Internet abstimmen. Zurzeit ist dies in den Kantonen Genf und Neuenburg möglich. Die übrigen Kantone, welche die elektronische Stimmabgabe einsetzen, konzentrieren sich im Moment noch auf Auslandschweizer Stimmberechtigte. Aber auch sie wollen die gemachten Erfahrungen nutzen, um die elektronische Stimmabgabe in den nächsten Jahren schrittweise auf in der Schweiz wohnhafte Stimmberechtigte auszudehnen. Wenn Sie wissen wollen, ob Sie dazugehören, informieren Sie sich bei Ihrer Wohngemeinde.

Angestrebt wird, dass letztlich alle Stimmberechtigten per Internet abstimmen können.

Wie kann ich per Internet abstimmen?

In der Schweiz gibt es zwei verschiedene Systeme zur elektronischen Stimmabgabe: dasjenige von Neuenburg und dasjenige von Genf. Die anderen Kantone, die Versuche durchführen, benutzen eines dieser zwei Systeme. So brauchen sie kein Geld für die Entwicklung eines eigenen Systems.