Die Schweizer Behörden online

Direkt zum Inhalt

Coronavirus: Fragen und Antworten

Hier finden Sie die offiziellen Behördeninformationen zum Coronavirus.

Gesundheit

Haben Sie Fragen zur Krankheit oder dazu, wie die Krankheit übertragen wird und wie man sich vor dem Coronavirus schützen kann? Gehören Sie zu den gefährdeten Personen und möchten Sie wissen, an welche Empfehlungen Sie sich halten sollten? Nachstehend finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen.

Was soll ich tun, wenn bei mir Symptome der Krankheit auftreten? Muss ich dann den Test machen? An wen kann ich mich wenden?

  • Folgende Symptome treten häufig auf: Husten (meist trocken), Halsschmerzen, Kurzatmigkeit, Fieber, Fiebergefühl, Muskelschmerzen.
  • Selten sind: Kopfschmerzen, Magen-Darm-Symptome, Verlust des Geruchs- und/oder Geschmackssinns, Bindehautentzündung, Schnupfen.

Die Krankheitssymptome können unterschiedlich stark und auch leicht sein.Wenn Sie eines oder mehrere der häufig vorkommenden Symptome haben, sind Sie eventuell am neuen Coronavirus erkrankt. Gehen Sie wie folgt vor:

  • Bleiben Sie zu Hause, damit Sie niemanden anstecken.
  • Machen Sie den Coronavirus-Check oder rufen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt an. Sie erhalten somit eine Empfehlung, ob Sie sich testen lassen sollen.
  • Um die Ausbreitung des Coronavirus unter Kontrolle zu halten, müssen die Übertragungsketten erkannt und unterbrochen werden. Befolgen Sie deshalb folgende Anweisungen: Selbst-Isolation und Selbst-Quarantäne

Video - Coronavirus: Symptome - was tun?

Besonders gefährdete Personen

Kontakte in den Kantonen

Wie lange dauert es zwischen der Übertragung des Virus und dem Ausbruch der Krankheit? Ab welchem Zeitpunkt ist eine Person ansteckend?

Die «Inkubazionszeit» des neuen Corona-Virus, d. h. die Zeit zwischen der Infektion und dem Auftreten der ersten Symptome, beträgt gewöhnlich fünf Tage; maximal vergehen vierzehn Tage.

Wer am neuen Coronavirus erkrankt, ist während einer langen Zeit ansteckend. Nämlich:

  • Einen Tag bevor Symptome auftreten, das heisst bevor man überhaupt merkt, dass man sich angesteckt hat.
  • Während man Krankheitssymptome hat. Dann ist man am ansteckendsten.
  • Bis mindestens 48 Stunden nachdem man sich wieder ganz gesund fühlt.

Wer muss in der Öffentlichkeit eine Hygienemaske tragen?

Gesunden Personen wird in der Regel nicht empfohlen, in der Öffentlichkeit eine Maske zu tragen.

Hingegen kann eine Maske verhindern, dass eine bereits infizierte Person andere ansteckt.

Am wichtigsten ist es, dass die Abstands- und Hygieneregeln befolgt werden.

Wenn das Abstandhalten in gewissen Situationen nicht möglich ist, empfiehlt das BAG, eine Maske zu tragen. 

Achtung: Die neusten Informationen zu den Hygienemasken gibt es auf der Webseite des Bundesamtes für Gesundheit (BAG)


Sie fühlen sich wegen des Coronavirus besonders ängstlich und orientierungslos und machen sich Sorgen um Ihre psychische Gesundheit. Was tun?

Die Gesundheitskrise und der Aufruf, zu Hause zu bleiben, lösten bei gewissen Menschen grossen Stress aus. Es ist wichtig, dass Sie nicht nur körperlich, sondern auch psychisch gesund bleiben. Falls Sie sich um ihre psychische Gesundheit Sorgen machen, wenden Sie sich an Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt.

Auf dem Portal Psy-Gesundheit.ch und auf der Seite Selbsthilfe Schweiz finden Sie bei Bedarf eine Reihe weiterer Kontakte sowie verschiedene Ratschläge, wie Sie diese unsichere und sorgenvolle Zeit überstehen können.

Auf der Seite hepa.ch finden Sie Vorschläge, wie Sie sich auch im Haus sportlich betätigen können.
 
Auf der Seite Info Drog finden Sie Informationen zu Abhängigkeit und Coronavirus.

Auf der Website des Bundesamtes für Gesundheit finden Sie eine ausführliche Liste der Fragen und Antworten zum Thema Gesundheit und Coronavirus.

SwissCovid App

Was ist die SwissCovid App? Wann wird sie eingeführt und wie funktioniert sie?

1) Was ist die SwissCovid App?

Die SwissCovid App für Smartphones (Android/iPhone) soll zur Eindämmung des neuen Coronavirus beitragen. Sie ergänzt das klassische «Contact Tracing», also die Rückverfolgung von neuen Ansteckungen durch die Kantone. Somit hilft sie, die Übertragungsketten zu unterbrechen. Die Funktion der App wird in den kommenden Wochen intensiv getestet.

2) Wann wird sie eingeführt?

Damit die App von der Bevölkerung genutzt werden kann, wird das Parlament die gesetzliche Grundlage dazu in der Sommersession im Juni beraten und verabschieden. Danach wird diese schnell zur Verfügung stehen.

3) Wie funktioniert sie?

Die App nutzt Bluetooth-Technologie, um anonym Zeitdauer und Distanz zu anderen Smartphones zu messen. Die App merkt sich, wenn ein Kontakt länger als 15 Minuten und näher als 2 Meter bestand.

Wenn eine Person positiv auf das Coronavirus getestet wird, kann sie dies der App bekannt geben. Die App kann somit allen Usern eine Warnung schicken, welche sich in der Nähe der infizierten Person aufgehalten haben und sich angesteckt haben könnten.

4) Was ist zu tun, wenn man eine solche Warnung erhält?

Die Warnmeldung soll sensibilisieren, damit:

  • man sich bei typischen Symptomen sofort testen lässt und
  • den Kontakt zu anderen Personen möglichst vermeidet, da man selbst schon ansteckend sein könnte.

Die Nutzung der App ist freiwillig und kostenlos. Je mehr Personen die App installieren und nutzen, umso wirksamer unterstützt sie die Eindämmung des neuen Coronavirus.


Auf der Website des Bundesamtes für Gesundheit finden Sie eine ausführliche Liste der Fragen und Antworten zum Thema SwissCovid App.

Lockerung der Massnahmen

Seit dem 16. April lockert der Bundesrat schrittweise die Massnahmen, die zur Bekämpfung des Coronavirus ergriffen wurden. Die Massnahmen werden der Entwicklung der Epidemie angepasst und mit Schutzkonzepten begleitet.

ACHTUNG: Der Verlauf der Epidemie und die Lockerung der Massnahmen hängen vom Einhalten der Hygiene- und  Abstandsregeln ab. Diese Regeln bleiben in Kraft.

Was öffnet in diesen Wochen wieder und was bleibt geschlossen?

Geöffnet oder gestattet sind: 
 
1) Seit dem 27. April 2020
  • Bau- und Gartenfachmärkte, einschliesslich Gärtnereien und Blumenläden
  • Beerdigungen im Familienkreis
  • Coiffeur- und Kosmetiksalons und Tattoo-Studios
  • Einrichtungen zur Selbstbedienung wie Autowaschanlagen, Solarien oder Blumenfelder
  • Physiotherapie und Massage
  • Alle Eingriffe in sämtlichen Gesundheitseinrichtungen

 2) Seit dem 11. Mai 2020

  • Obligatorische Schulen (Primar- und Sekundarstufe I)
  • Präsenzunterricht mit maximal 5 Personen (einschliesslich Lehrperson) an Schulen der Sekundarstufe II, der Tertiärstufe sowie weiteren Ausbildungsstätten
  • Prüfungen in Ausbildungsstätten
  • Einkaufsläden und Märkte
  • Reisebüros
  • Museen, Bibliotheken und Archive (ohne Lesesäle)
  • Breitensport ohne Körperkontakt (maximal in 5er-Gruppen, ohne Wettkämpfe)
  • Leistungssport und Sport in Profiligen (ohne Wettkämpfe)
  • Sportanlagen für Trainings
  • Restaurants für 4er-Gruppen oder Eltern mit Kindern (auch Patchwork-Familien). Die Konsumation erfolgt ausschliesslich sitzend.
  • Öffentlicher Verkehr mit dichterem Fahrplan
 
3)  Seit dem 28. Mai 2020
  • Gottesdienste und religiöse Feiern aller Glaubensgemeinschaften dürfen wieder stattfinden.  
4) Ab dem 30. Mai 2020
  • Treffen von maximal 30 Personen
 
5) Ad dem 1. Juni 2020
  • Unterschriftensammeln im öffentlichen Raum


6) Ab dem 6. Juni 2020
  • Veranstaltungen und Kundgebungen mit maximal 300 Personen
  • Trainings für alle Sportarten
  • Präsenzunterricht an Mittel-, Berufs- und Hochschulen
  • Theater und Kinos
  • Zoos und botanische Gärten
  • Schwimmbäder und Wellness
  • Campingplätze
  • Bergbahnen
  • Freizeitbetriebe
  • Grössere Gruppen in Restaurants
  • Erotikdienstleistungen
  • Diskotheken und Nachtclubs
  • Ferienlager (maximal 300 Personen) 
7) Ab dem 15. Juni 2020
  • Grenzen zu Deutschland, Österreich une Frankreich
  
8) Weiterhin verboten
  • Treffen von mehr als 30 Personen im öffentlichen Raum
  • Veranstaltungen und Kundgebungen mit mehr als 300 Personen
  • Sport-Wettkämpfe mit engem Körperkontakt

Lockerung der Massnahmen

Ihr Unternehmen, Laden, Geschäft, Ihre Einrichtung oder Bildungstätte darf wieder öffnen? Wie müssen Sie vorgehen?

Damit Geschäfte oder Einrichtungen offen haben oder Aktivitäten stattfinden können, muss ein Schutzkonzept gemäss Vorgaben des Bundes vorliegen.

Dies gilt auch für Betriebe und Aktivitäten, die vom Verbot ausgenommen waren. Alle Beteiligten müssen das Schutzkonzept einhalten können.

Die Betreiber von Einrichtungen und die Organisatoren von Veranstaltungen und Aktivitäten sind für die Erfüllung der Vorgaben und deren Einhaltung verantwortlich. Dies gilt auch für selbstständig Erwerbende.

Weder Bund noch Kantone validieren oder genehmigen Schutzkonzepte. Die Einhaltung der Schutzkonzepte wird von den Kantonen überwacht.


Musterschutzkonzepte

 

Empfehlungen für die Arbeitswelt: Vorgaben zum Schutz

Arbeit

Welche wirtschaftlichen Massnahmen haben die Bundesbehörden ergriffen, um die Folgen des Coronavirus abzufedern? Leiten Sie ein Unternehmen oder sind Sie selbstständigerwerbend oder in einem Anstellungsverhältnis oder in der Lehre und fragen sich, ob Sie Anspruch auf diese Massnahmen haben? Was passiert, wenn Sie arbeitslos gemeldet sind?  An wen können Sie sich wenden, um alle notwendigen Informationen zu erhalten?

Arbeitgeber

1)  Haben Sie wegen der Corona-Krise Liquiditätsprobleme? Wo kann ich finanzielle Hilfe erhalten oder Zahlungsaufschübe beantragen?

Zur Bewältigung der Schwierigkeiten, die sich aus der Pandemie-Situation ergeben, können die Unternehmen mit verschiedenen Arten von Finanzhilfen rechnen. Sie können zum Beispiel ohne grossen bürokratischen Aufwand Überbrückungskredite beantragen, um Liquiditätsschwierigkeiten zu bewältigen, oder eine Fristverlängerung für die Zahlung von Steuern oder Sozialversicherungsbeiträgen verlangen. 

2)  Haben Sie Schwierigkeiten, die Löhne Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu bezahlen? Was kann ich tun, um Entlassungen zu vermeiden?

Wenn die Geschäftstätigkeit Ihres Unternehmens wegen der Corona-Pandemie zurückgegangen ist und Sie Mühe haben, die Löhne zu bezahlen, können Sie eine Kurzarbeitsentschädigung beantragen. Wegen der ausserordentlichen Lage wurden die Voranmeldefrist abgeschafft und der Kreis der anspruchsberechtigten Personen erweitert.

3)  Was muss ich als Arbeitgeber zum Schutz der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vorkehren? Kann ich die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer trotz der ausserordentlichen Pandemie-Situation dazu verpflichten, zu arbeiten?  

Um den Betrieb aufrechterhalten zu können, müssen Sie sicherstellen, dass sich Ihre Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nicht anstecken. Halten Sie sich dazu an die verschiedenen Empfehlungen der Behörden.

Weitere Informationen finden Sie im Helpcenter auf EasyGov.swiss

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

1) Habe ich Anspruch auf meinen Lohn, wenn das Unternehmen, bei dem ich angestellt bin, wegen des Coronavirus schliesst?

Wegen des Coronavirus und dessen Folgen hat der Bundesrat ausserordentliche Massnahmen hinsichtlich Kurzarbeitsentschädigung ergriffen (KAE oder Kurzarbeit). Mit der KAE deckt die Arbeitslosenversicherung einen Teil der Lohnkosten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, deren Arbeitszeit gekürzt wird.

Die Unternehmen, die KAE beantragen, müssen ihren Angestellten ein Gehalt von 80 Prozent des Erwerbsausfalls bezahlen, und dies am üblichen Zahltag. Im Unterschied zur der Arbeitslosenentschädigung wird die KAE dem Arbeitgeber ausgerichtet.

Jede Arbeitnehmerin und jeder Arbeitnehmer kann die Kurzarbeitsentschädigung ablehnen; in diesem Fall muss der Arbeitgeber ihr oder ihm den vollen Lohn bezahlen. Allerdings erhöht sich für die betroffene Person die Gefahr, in der Folge entlassen zu werden. 

2) Habe ich Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung (KAE), wenn ich auf Abruf arbeite, in der Lehre bin oder mein Arbeitsvertrag befristet ist?

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf Abruf haben keinen Anspruch auf KAE, wenn ihr Arbeitspensum durchschnittlich um mehr als 20 Prozent schwankt. Diese Personen können nicht mit einer regelmässigen, arbeitsvertraglich zugesicherten Anzahl Arbeitsstunden rechnen. Der Arbeitsausfall lässt sich daher nicht bestimmen.

Personen, die in einem befristeten Arbeitsverhältnis stehen, in der Lehre sind oder im Dienst einer Organisation für Temporärarbeit arbeiten, haben Anspruch auf KAE.

3) Habe ich Anspruch auf Entschädigung, wenn ich in Quarantäne bin?

Wenn Sie wegen des Coronavirus unter Quarantäne gestellt werden und somit nicht an der Arbeit erscheinen können, haben Sie Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung, sofern alle anderen Voraussetzungen auch erfüllt sind und Sie von keiner anderen Sozialversicherung (z. B. Krankenversicherung) Leistungen erhalten.

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die ihre Arbeitsleistung aus persönlichen Gründen, beispielsweise Krankheit, Angst vor Ansteckung oder familiäre Verpflichtungen (z. B. Pflege eines Familienmitglieds im Krankheitsfall, Betreuung der Kinder bei Schliessung der Schulen oder Horte) nicht erbringen können, haben keinen Anspruch auf KAE

Selbstständigerwerbende

1) Unter welchen Voraussetzungen können Selbstständigerwerbende Entschädigungen in Anspruch nehmen?

Selbstständigerwerbende, die wegen behördlichen Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus Erwerbsausfälle erleiden, werden entschädigt, sofern sie nicht bereits andere Entschädigungen oder Versicherungsleistungen erhalten.

Eine Entschädigung ist vorgesehen für folgende Selbstständigerwerbende:

  • Eltern mit Kindern unter 12 Jahren, die ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen müssen, weil die Fremdbetreuung der Kinder nicht mehr gewährleistet ist
  • Eltern, die ihre Kinder mit Beeinträchtigungen zu Hause betreuen müssen - bis zum 20. Altersjahr der Kinder
  • Personen, die auf ärztliche Anordnung hin in Quarantäne sind und darum ihre Erwerbsarbeit unterbrechen müssen
  • Personen, deren selbstständige Erwerbsarbeit infolge der bundesrätlichen Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus unterbrochen wird und die dadurch einen Erwerbsausfall erleiden
  • Selbstständige Kulturschaffende, deren Engagements wegen den Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus annulliert werden oder die einen eigenen Anlass absagen müssen
  • Selbstständigerwerbende, die wegen des Veranstaltungsverbots ihre Leistungen nicht erbringen und ihre Aufträge nicht erfüllen können. Dazu gehören Lieferantinnen und Lieferanten, Zelt- und Messemonteurinnen und -monteure, Ton- und Beleuchtungstechnikerinnen und -techniker usw.
  • Selbstständigerwerbende, die ihre Tätigkeit wegen eines Verbots des Kanton, in dem sie ihre Tätigkeit ausgeübt haben, einstellen müssen
  • Selbständigerwerbenden, die nur indirekt von den behördlichen Massnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie betroffen sind, weil sie zwar weiterarbeiten dürfen, aber wegen den Massnahmen weniger oder keine Arbeit mehr haben, wie beispielsweise Taxifahrer

2) Wie hoch ist die Entschädigung für die Selbstständigerwerbenden? Wo kann ich sie beantragen?

  • Die Entschädigung wird wie die Erwerbsausfallsentschädigung auf Tagesbasis berechnet
  • Sie entspricht 80 Prozent des Erwerbseinkommens, höchstens aber 196 Franken pro Tag
  • Massgebend ist das Erwerbseinkommen gemäss der Veranlagungsverfügung von 2019. Ob die Grundlage für diese Verfügung provisorisch ist oder definitiv, spielt dabei keine Rolle
  • Die Selbstständigerwerbenden, die in Quarantäne sind, haben Anspruch auf höchstens 10 Taggelder und diejenigen, die Kinder von unter 12 Jahren betreuen müssen, auf höchstens 30 Taggelder
  • Die AHV-Ausgleichskassen sind für die Überprüfung des Leistungsanspruchs und die Erbringung der Leistung zuständig


Corona-Erwerbsersatzentschädigung: Formular und Merkblätter können online bezogen werden
Weitere Informationen für Selbstständigerwerbende
Corona-Hilfe für Firmen, Selbstständige - 5 Erklärvideos: Kredite, Kurzarbeit, Selbständige, Kinderbetreuung, Kulturschaffende

Arbeitslose

1) Muss ich weiterhin nachweisen, dass ich eine Stelle suche?

Nein, arbeitslose Personen müssen keine Nachweise für ihre Stellensuche erbringen. Spätestens einen Monat nach Ablauf der COVID-19-Verordnung 2 müssen sie aber ihre Stellensuche wieder belegen. Die Kontrollperiode entspricht der Geltungsdauer dieser Verordnung.

2) Welchen Einfluss hat die gegenwärtige Situation auf die Rahmenfrist und die Entschädigungen?

  • Um eine Aussteuerung zu vermeiden, erhalten alle Anspruchsberechtigten maximal 120 zusätzliche Taggelder.
  • Die Rahmenfrist für den Leistungsbezug wird um zwei Jahre verlängert, sofern eine vollständige Entschädigung während der laufenden Rahmenfrist nicht möglich ist.

Weitere Informationen für Stellensuchende auf arbeit.ch

Auf der Webseite des Staatssekretariats für Wirtschaft, auf der Webseite des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung und auf der Website des Bundesamt für Landwirtschaft finden Sie weitere Informationen und Kontaktadressen. Auf dem easyGov-Portal finden Sie häufige Fragen und Antworten. 

Reisen / Zölle / Bewegungsfreiheit in der Schweiz

Wer darf in die Schweiz ein- oder aus der Schweiz ausreisen und unter welchen Bedingungen? Welche Empfehlungen müssen die Reisenden befolgen? An wen können Reisende sich wenden, wenn sie im Ausland festsitzen, um Informationen zu erhalten und die Rückreise zu organisieren? 

Wer darf in die Schweiz einreisen - und unter welchen Bedingungen?

Um die Ausbreitung der Pandemie einzuschränken und die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten, wird die Einreise in die Schweiz nur Personen erlaubt, die eine der folgenden Voraussetzungen erfüllen:

  • Sie verfügen über das Schweizer Bürgerrecht.
  • Sie verfügen über ein Reisedokument, beispielsweise Pass oder Identitätskarte, und:
  • einen Aufenthaltstitel, namentlich eine schweizerische Aufenthaltsbewilligung (Ausweis L / B / C / Ci);
  • eine Grenzgängerbewilligung (Ausweis G; nur zu beruflichen Zwecken);
  • eine Legitimationskarte des EDA;
  • ein von der Schweiz ausgestelltes Visum D;
  • ein von der Schweiz ausgestelltes Visum C, das nach dem 16. März 2020 aufgrund eines entsprechenden Ausnahmegrundes ausgestellt wurde;
  • ein von der Schweiz ausgestelltes Visum C zur kurzfristigen Erwerbstätigkeit;
  • eine Zusicherung der Aufenthaltsbewilligung durch eine kantonale Migrationsbehöre (ein Arbeitsvertrag reicht nicht für die Einreise; Inhaber einer Zusicherung der Aufenthaltsbewilligung können frühestens drei Tage vor dem Gültigkeitsdatum der Zusicherung in die Schweiz einreisen).
  • Sie verfügen über einen von der Schweiz ausgestellten Reiseausweis für Flüchtlinge sowie eine gültige Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung oder einen gültigen F-Ausweis.Sie sind EU/EFTA-Staatsbürger/in und besitzen eine Meldebestätigung für Erwerbstätigkeit/Dienstleistungen von bis zu maximal 90 Tagen pro Jahr. Inhaber/innen einer Meldebestätigung können mit dieser frühestens einen Tag vor dem Beginn des Arbeitseinsatzes in die Schweiz einreisen.
  • Sie führen einen gewerblichen Warentransport aus und besitzen einen Warenlieferschein.
  • Sie reisen lediglich zur Durchreise in die Schweiz ein mit der Absicht und der Möglichkeit, direkt in ein anderes Land weiter zu reisen.
  • Sie sind als Spezialistinnen und Spezialisten in Zusammenhang mit dem Gesundheitsbereich von grosser Bedeutung. Eine Meldebestätigung oder eine Zusicherung zur Aufenthaltsbewilligung oder eine Einreiseermächtigung inkl. Visum ist weiterhin erforderlich.
  • Sie befinden sich in einer Situation der äussersten Notwendigkeit. Die Beurteilung der Notwendigkeit liegt im Ermessen der zuständigen Grenzbehörde.

Achtung: 

  • Seit dem 11. Mai ist der Familiennachzug in die Schweiz wieder möglich
  • Am 16. Mai traten Lockerungen im Grenzverkehr zwischen Österreich, Deutschland und der Schweiz in Kraft
  • Ab 15. Juni sind die Grenzen zu Deutschland, Österreich und Frankreich offen. Alle Details finden Sie hier
  • Die Grenzkontrollen bleiben hingegen bestehen
  • Die betreffenden Personen müssen glaubhaft machen, dass sie eine der obgenannten Bedingungen erfüllen. Geeignete Nachweise sind beim Grenzübertritt vorzulegen.
  • Wir weisen Sie darauf hin, dass die Fluggesellschaften selbst entscheiden, unter welchen Bedingungen sie Passagiere transportieren. Bitte klären Sie bei der jeweiligen Fluggesellschaft die Beförderungsbedingungen ab.

Weitere Informationen über die Bedingungen für die Einreisen in die Schweiz

Gibt es Ausnahmen zu den aktuellen Grenzbestimmungen für die Einreise in die Schweiz? Welche?

Insbesondere folgende Fälle gelten als Situation äusserster Notwendigkeit

  • Besuch wegen eines Todesfalls oder einer im Sterben liegenden Person eines in der Schweiz lebenden engen Familienmitglieds, insbesondere Ehegatten, Lebenspartner, Eltern, Geschwister, Kind, Enkelkind oder Schwäger/in. Die Einreise ist zusammen mit der Kernfamilie der/des Besuchenden möglich, also Ehegatten, eingetragene Lebenspartner und minderjährige Kinder
  • Fortsetzung einer in der Schweiz oder im Ausland begonnenen notwendigen medizinischen Behandlung
  • Ehepartner/in und minderjährige Kinder ausländischer Staatsangehörigkeit eines/r Schweizer Staatsangehörigen, die wegen der aktuellen Situation von ihrem bisherigen Wohnsitz im Ausland zusammen mit dem Schweizer Staatsangehörigen in die Schweiz zurückkehren möchten, beispielsweise zur Evakuation
  • Dringende offizielle Besuche im Rahmen internationaler Verpflichtungen der Schweiz
  • Einreise von Besatzungsmitgliedern öffentlicher Transportmittel wie Eisenbahnen, Busse, Trams, Linien- und Charterflüge sowie Besatzungsmitglieder von Fracht-, Arbeits- und Ambulanzflügen, Flügen zu Unterhaltszwecken und Privatflügen (Business- und General Aviation) zur Beförderung von einreiseberechtigten Personen sowie Chauffeure von privaten Schulbussen
  • Betreuung von erkrankten, betagten oder minderjährigen Familienangehörigen, unabhängig vom Verwandtschaftsgrad
  • Wahrnehmung des zivilrechtlich geregelten Besuchsrechts von Kindern und deren Begleitperson, dies beinhaltet auch die Einreise des Kindes in die Schweiz
  • Besuch der Kernfamilie, also Ehegatten, eingetragene Lebenspartner und minderjährige Kinder
  • Wahrnehmung von gerichtlichen oder nicht aufschiebbaren geschäftlichen Terminen, beispielsweise Vertragsunterzeichnung mit zwingend notwendiger persönlicher Anwesenheit
  • Einreisen von Spezialistinnen und Spezialisten im Gesundheitsbereich und deren Familienangehörigen
  • Begleitung von Personen bei der Ein- und Ausreise aus der Schweiz, deren Einreise gemäss Art. 3 COVID-Verordnung-2 erlaubt ist und die auf besondere Unterstützung angewiesen sind, z.B. Kinder, Betagte, Behinderte, Kranke
  • EU/EFTA-Staatsbürger/innen, die einen vor dem 25. März 2020 abgeschlossenen Arbeitsvertrag oder und einen unterzeichneten und gültigen Mietvertrag, spätestens gültig ab. 1 April, in der Schweiz vorweisen können
  • Pflege oder Abholung und Lieferung von Tieren, die persönlich vorgenommen werden muss, weil die Tiere anderenfalls Schaden nehmen oder verenden
  • Einreisen von Kindern und Jugendlichen zwecks Besuch der obligatorischen Schulen und Kindergärten in der Schweiz. Für den Besuch der obligatorischen Schulen und Kindergärten dürfen Begleitpersonen, das kann ein Elternteil oder ein/e Betreuer/in sein, ebenfalls in die Schweiz einreisen.

Ausnahmen dürfen weder im Widerspruch zur Pandemiebekämpfung noch zu den Anordnungen des BAG stehen.
Härtefälle und Fälle im öffentlichen Interesse sind glaubhaft zu machen. Hierfür können insbesondere folgende Belege vorgelegt werden:

  • Wohnsitzbescheinigung
  • Arztzeugnis
  • Todesanzeige
  • Familienregisterauszüge oder andere Zivilstandsurkunden
  • gerichtliche Vorladung
  • Gerichtsurteile
  • geschäftliche Unterlagen
  • Bestätigung oder Schülerausweis der obligatorischen Schule oder der Kindertagesstätte

Nicht als Fälle absoluter Notwendigkeit gelten:

  • Die Einreise zum Zweck privater Besuche (Freunde etc.), für Handelsgeschäfte oder zum Besuch des Zweitwohnsitzes
  • Ein Bewerbungsgespräch, das auch über Skype geführt werden könnte. Falls es im Einzelfall nötig ist, dass das Gespräch in der Schweiz stattfindet, müssen sich die Betroffenen ans Staatsekretariat für Wirtschaft oder ans Staatssekretariat für Migration wenden, um eine Ausnahmebewilligung zu erhalten
  • Ausländische Familienangehörige und Freunde dürfen nicht in die Schweiz einreisen, um jemandem beim Umzug in die Schweiz zu helfen oder um Angehörige am Flughafen Zürich abzuholen und zurück ins Ausland zu bringen
  • Einreisen zwecks Besuchen bei Paar-, Liebesbeziehungen und Bekanntschaften von nicht verheirateten oder nicht registrierten Partnerschaften oder von Paaren ohne gemeinsame Kinder sind in der gegenwärtigen Phase nicht möglich. Solche Beziehungen stellen im Normalfall keine Situation der äussersten Notwendigkeit dar. Die grosse Zahl der daraus resultierenden Einreisen stünde im Widerspruch zu den getroffenen Massnahmen zur Bekämpfung der Pandemie.
  • Unverheirateten Paaren mit gemeinsamen minderjährigen Kindern kann die Einreise zu Besuchszwecken gewährt werden. Auch das Vorliegen dieser Konstellation muss an der Grenze mit entsprechenden Belegen (Bspw. Familienregisterauszüge oder anderen Zivilstandsurkunden) glaubhaft gemacht werden.
  • Die Einreise in die Schweiz zur Vorbereitung der Ehe ist momentan noch nicht möglich. Gesuche zur Ausstellung einer dazu notwendigen Kurzaufenthaltsbewilligung werden zurzeit durch die kantonalen Migrationsämter sistiert.

Achtung: 

 

Weitere Informationen über die Bedingungen für die Einreisen in die Schweiz

Wer kann aus der Schweiz ausreisen? Kann eine in der Schweiz wohnende Person noch aus- und wieder einreisen (zum Beispiel zum Einkaufen)?

Von Reisen für Freizeitaktivitäten oder Tourismus ist im Sinne der Empfehlungen des Bundesrats abzuraten.

Die Ausreise aus der Schweiz ist aber niemandem verboten. Man sollte dabei jedoch Folgendes beachten:

  • Reisen ins Ausland sind zurzeit nur sehr eingeschränkt möglich. Wird reisenden Personen die Einreise in ein Nachbarland gemäss dessen Bestimmungen gewährt, so werden anlässlich der Wiedereinreise an geöffneten Grenzübergängen, andere Reisegründe wie Besuch oder das Nachgehen von Freizeitaktivitäten nicht mehr eingehend abgeklärt. 

  • Um in ein anderes Land einzureisen, müssen Sie die dort geltenden Vorschriften befolgen. Zahlreiche Länder haben ihre Grenzen für Ausländerinnen und Ausländer geschlossen. Bevor Sie eine Reise antreten, sollten Sie sich über die Einreisebeschränkungen, die für das Bestimmungsland gelten, informieren. Für entsprechende Informationen wenden Sie sich am besten an die Botschaft oder das Konsulat des Bestimmungslandes
  • Der Einkaufstourismus ist gemäss Art. 3a der COVID-19-Verordnung 2 explizit verboten. Die Einfuhr von Waren über einen Grenzübergang aus einem Nachbarland ist verboten, wenn diese Reise ausschliesslich dem Einkaufstourismus gedient hat. Dies gilt auch dann, wenn die obengenannten Voraussetzungen zur Einreise erfüllt sind. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz wird eine Busse von 100 Franken ausgesprochen, wenn offensichtlich ein Fall von Einkaufstourismus vorliegt.

  • Wenn Sie die Schweiz verlassen, gelten für die Wiedereinreise die oben aufgeführten Regeln

 

Achtung

Für die Grenzübergänge zwischen der Schweiz, Deutschland, Österreich und Frankreich gelten besondere Regeln. Welche sind das?

Seit Samstag, dem 16. Mai sind die gegenseitige Einreise zwischen der Schweiz, Deutschland und Österreich wieder erlaubt für Personen, die ihre Lebenspartnerinnen und Lebenspartner oder ihre Verwandten besuchen oder an wichtigen Familienanlässen teilnehmen wollen. Das Gleiche gilt für Besitzer von selbst genutzten Liegenschaften und Schrebergärten sowie von Landwirtschafts-, Jagd- oder Forstflächen. Ebenso dürfen Personen einreisen, die Tiere versorgen müssen. Alle Details finden Sie hier.

Ab 15. Juni sind die Grenzen zu Deutschland, Österreich und Frankreich offen. Alle Details finden Sie hier.


Ist die Durchreise durch die Schweiz erlaubt, um in ein anderes Land einzureisen?

Die Durchreise durch die Schweiz ist nicht verboten - ausser wenn Sie damit rechnen müssen, dass Sie nach der Durchreise wegen der Einreisebestimmungen des Bestimmungslandes nicht mehr aus der Schweiz ausreisen können. In der Tat haben zahlreiche Länder ihre Grenzen für Ausländerinnen und Ausländer geschlossen.

Bevor Sie eine Reise antreten, sollten Sie sich über die Einreisebeschränkungen, die für das Bestimmungsland gelten, informieren. Für entsprechende Informationen wenden Sie sich am besten an die Botschaft oder das Konsulat des Bestimmungslandes.

AchtungAm 16. Mai traten Lockerungen im Grenzverkehr zwischen Österreich, Deutschland und der Schweiz in Kraft

Zollinformationen für Unternehmen

  1. Gibt es in der Schweiz momentan Einschränkungen im gewerbliche Warenverkehr (Handelswaren) aufgrund von COVID-19?Nein, momentan gibt es keine Einschränkungen. Handelswaren können angemeldet ein-, durch- oder ausgeführt werden.

  2. Dürfen Arbeitnehmer von ausländischen Umzugsfirmen momentan in die Schweiz einreisen?
    Grenzüberschreitende Umzüge sind grundsätzlich zulässig sofern sie von einem gewerblichen Umzugsunternehmen durchgeführt werden. Dies betrifft einzig den Fahrzeugfahrer/in und die weiteren Angestellten, die für den Umzug mitreisen. Beim Grenzübertritt muss ein gültiger Warenlieferschein, resp. Speditionsauftrag vorgelegt werden. Die Mitarbeiter müssen nachweislich für die Umzugsfirma arbeiten. Eine von den kantonalen Behörden ausgestellte Meldebestätigung ist nicht erforderlich.
    Die Einreise wird jedoch bei Umzügen durch Privatpersonen aus dem Ausland (Familie, Freunde, Bekannte) verweigert, wenn diese keinen gültigen Aufenthaltstitel oder eine Zusicherung der Bewilligung in der Schweiz haben.

  3. Dürfen ausländische Arbeitnehmer in die Schweiz einreisen, um zu arbeiten?
    Ja, sofern diese über einen Aufenthaltstitel, eine Grenzgängerbewilligung, eine Meldebestätigung für die Schweiz, eine Zusicherung der Aufenthaltsbewilligung oder über ein von der Schweiz ausgestelltes Visum mit dem Zweck «geschäftliche Besprechungen» verfügen. Bei Grenzgängern ist zu beachten, ob die Tätigkeit in der Schweiz noch wahrgenommen werden kann.

  4.  Sind Leerfahrten durch die Schweiz und ins Ausland zur Abholung von gewerblichen Waren erlaubt?
    Ja, Leerfahrten ins Ausland zur Abholung von gewerblichen Waren sind erlaubt. Erkundigen Sie sich diesbezüglich aber bitte auch zwingend vorgängig bei den ausländischen Zollbehörden über allfällige Einschränkungen.
 
Achtung: 

Auf der Internetsite des Staatssekretariats für Migration finden Sie eine Liste mit allen Fragen und Antworten zur Einreise in die Schweiz, zur Personenfreizügigkeit und zu den Visa.

Auf der Internetsite des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten finden Sie verschiedene Reiseempfehlungen sowie Informationen zur Rückkehr in die Schweiz.

Auf der Internetsite der Eidgenössischen Zollverwaltung finden Sie zusätzliche Informationen und Kontaktadressen. Für alle Fragen kontaktieren Sie bitte die Auskunftszentrale Zoll.

Schule / Bildung / Forschung

Wie wirken sich die Massnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus auf das Schuljahr aus und was ist vorgesehen, um die Auswirkungen abzufedern? An wen kann ich mich für die notwendigen Informationen wenden?

Obligatorische Schule: wie läuft der Unterricht weiter?

Am 11. Mai haben Kindergärten und obligatorische Schulen wieder geöffnet. Alle Kinder von 4 bis 16 Jahren können wieder zur Schule gehen.

Die Hygiene- und Verhaltensregeln (Hände waschen und in Taschentuch oder Armbeuge husten und niesen) gelten grundsätzlich auch in der Schule und werden mit den Kindern eingeübt. Sie beinhalten aber Regeln, die für Schulen nicht gelten.

Im öffentlichen Raum sind Treffen von mehr als 5 Personen verboten:

  • Die 5-Personen-Regel gilt auf dem Schulhausareal und im Klassenzimmer nicht.

2 Meter Abstand halten zu anderen Menschen:

  • Kinder können in der Schule den Abstand von 2 Metern zueinander nicht immer einhalten. Vor allem jüngere Kinder sollen sich innerhalb der Klassen und auf dem Pausenhof möglichst normal bewegen können.

Allerdings sollen erwachsene Personen in der Schule weiterhin Abstand halten, wegen ihrem höheren Übertragungs- und Erkrankungsrisiko.

Was passiert mit den Prüfungen am Ende des Schuljahrs 2019/2020? (Maturitäts-, Fachmittelschul-, Fachmaturitäts-, Berufsmaturitäts-, Berufs- und höhere Fachprüfungen, Prüfungen an Hochschulen)

  • Gymnasiale Matura: Die mündlichen Prüfungen finden nicht statt. Zudem müssen die kantonalen Gymnasien dieses Jahr keine schriftlichen Abschlussprüfungen durchführen. Die Kantone können damit der unterschiedlichen Betroffenheit durch die Corona-Pandemie und den unterschiedlichen pädagogischen und organisatorischen Gegebenheiten Rechnung tragen.
    In jenen Kantonen, in denen keine Prüfungen stattfinden, werden die Zeugnisse auf der Basis von Erfahrungsnoten abgegeben. Die Aussagekraft der Zeugnisse auf der Basis von Erfahrungsnoten ist valide genug, um die Studierfähigkeit der Absolventinnen und Absolventen zu garantieren.

  • Auf die kantonalen Prüfungen der eidgenössischen Berufsmaturität wird in der ganzen Schweiz verzichtet. Die Prüfungen werden durch Erfahrungsnoten ersetzt.  
    Informationen zu diesen Prüfungen finden Sie unter: Maturitätsprüfungen 2020 und  Berufsmaturitätsprüfungen 2020

Auf der Seite des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation finden Sie zusätzliche Informationen und Kontaktadressen.

Auf der Seite des Bundesamt für Gesundheit finden Sie zusätzliche Informationen