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AHV für Selbstständige und Nichterwerbstätige

Selbstständigerwerbende

Selbstständig im Sinne der AHV ist grundsätzlich, wer:

  • unter eigenem Namen und auf eigene Rechnung arbeitet und
  • in unabhängiger Stellung ist sowie sein eigenes wirtschaftliches Risiko trägt.

Diese Personen fallen nicht unter das Obligatorium der beruflichen Vorsorge und müssen auch die AHV selber abrechnen.

AHV-Beiträge der Selbständigerwerbenden online berechnen

Nichterwerbstätige

Als Nichterwerbstätige gelten Personen, die kein oder nur ein geringes Erwerbseinkommen erzielen, zum Beispiel:

  • vorzeitig Pensionierte
  • Teilzeitbeschäftigte
  • Bezügerinnen und Bezüger von IV-Renten
  • Empfängerinnen und Empfänger von Versicherungstaggeldern (Unfall und Krankheit)
  • ausgesteuerte Arbeitslose
  • Geschiedene und verwitwete Personen

Beiträge

Nichterwerbstätige müssen ab 1. Januar nach Vollendung des 20. Altersjahrs Beiträge an die AHV entrichten. Die Beitragspflicht endet, wenn das ordentliche Rentenalter erreicht ist (64 Jahre für Frauen und 65 Jahre für Männer). Auf der Website des Bundesamtes für Sozialversicherungen können Sie die Beiträge online berechnen.

AHV-Beiträge der Nichterwerbstätigen online berechnen

Studierende

Schweizerische und ausländische Studierende mit Wohnsitz in der Schweiz müssen ab 1. Januar nach Vollendung des 20. Altersjahrs bis zum 31. Dezember des Jahres, in dem sie das 25. Altersjahr vollenden nur Beiträge an die AHV, IV und EO in der Höhe von 478 Franken jährlich (Mindestbeitrag) zahlen.

Frühpensionierte

Alle Personen sind bis zum Erreichen des AHV-Rentenalters (64 Jahre für Frauen und 65 Jahre für Männer) beitragspflichtig. Frühpensionierte haben zwar kein Erwerbseinkommen mehr, müssen aber trotzdem weiterhin AHV-Beiträge bezahlen – es sei denn, ihre Ehegattin oder ihr Ehegatte bzw. ihre eingetragene Partnerin oder ihr eingetragener Partner ist noch erwerbstätig und zahlt mindestens 956 Franken AHV-Beiträge im Jahr (inklusive den Beiträgen des Arbeitgebers). Wer vorzeitig in Pension geht, muss sich bei seiner Ausgleichskasse als "nicht erwerbstätig" anmelden.