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Sozialversicherungen für ausländische Personen

Obligatorische Krankenversicherung

Spätestens drei Monate nach Ankunft oder Aufnahme einer Erwerbstätigkeit in der Schweiz müssen Sie sich und Ihre Familie bei einer schweizerischen Krankenkasse versichern. Grenzgängerinnen und Grenzgänger mit Wohnsitz in bestimmten EU-Staaten haben ein Wahlrecht, sich statt in der Schweiz im Wohnsitzland zu versichern.

Unfallversicherung am Arbeitsplatz

Wenn Sie acht Stunden und mehr pro Woche arbeiten, sind Sie durch Ihre Arbeitgeberin bzw. Ihren Arbeitgeber gegen Unfälle versichert.

Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung

  • Personen, die in der Schweiz wohnen oder erwerbstätig sind, sind obligatorisch bei der Alters- und Hinterlassenenvorsorge (AHV) sowie bei der Invalidenversicherung (IV) versichert.
  • Die Versicherung bei einer Vorsorgeeinrichtung (Pensionskasse oder Freizügigkeitseinrichtung) ist für Arbeitnehmende ab einem gewissen Einkommen obligatorisch. Selbständig Erwerbende können sich freiwillig einer Pensionskasse anschliessen.

Was tun bei Arbeitslosigkeit?

Wenn Sie auf Arbeitssuche sind oder Ihre Arbeitsstelle verlieren, müssen Sie sich beim regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) melden. Wenn Sie im Ausland wohnen und in der Schweiz arbeiten, beziehen Sie Ihre Arbeitslosenentschädigung im Wohnsitzland.

Unterstützung für Familien

  • Jede Frau, die in der Schweiz wohnt oder arbeitet, hat Anspruch auf einen Mutterschaftsurlaub und eine Mutterschaftsentschädigung.
  • Anspruch auf Familienzulagen (Kinder-, Ausbildungs- und je nach Kanton Adoptions- und Geburtszulagen) haben Arbeitnehmende und seit dem 1.1.2013 auch Selbstständige. Nichterwerbstätige haben unter gewissen Voraussetzungen ebenfalls Anspruch auf Familienzulagen.
  • Staatsangehörige von EU- und EFTA-Ländern, deren Kinder in Ländern der EU und der EFTA wohnen, erhalten die vollen Familienzulagen.

Broschüre über Sozialversicherungen