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Zecken
In den letzten Jahren haben in der Schweiz die von Zecken übertragenen Krankheiten zugenommen. Eine Infektion kann schwerwiegende Folgen haben, aber durch einfache Vorsichtsmassnahmen kann das Infektionsrisiko verringert werden.Weltweit gibt es mehr als 800 Zeckenarten. In der Schweiz ist die wichtigste Zeckenart der Holzbock. Er bevorzugt Laubwälder mit üppigem Unterholz, Waldrändern und Waldwege und sitzt auf niedrig wachsenden Pflanzen. Zecken fallen nicht von den Bäumen.
Holzböcke übertragen weltweit über 50 verschiedene Krankheiten. Bei uns zählen die Borreliose und Meningoenzephalitis (FSME, eine Hirn- oder Hirnhautentzündung) zu den wichtigsten Erkrankungen. Je nach Waldgebiet sind zwischen 5 und 50% der Zecken mit dem Erreger der Borreliose und etwa 0,5-3% mit dem Virus der Meningoenzephalitis infiziert. Besonders im Frühling und Herbst besteht die Gefahr, von Zecken befallen zu werden.
Holzböcke übertragen weltweit über 50 verschiedene Krankheiten. Bei uns zählen die Borreliose und Meningoenzephalitis (FSME, eine Hirn- oder Hirnhautentzündung) zu den wichtigsten Erkrankungen. Je nach Waldgebiet sind zwischen 5 und 50% der Zecken mit dem Erreger der Borreliose und etwa 0,5-3% mit dem Virus der Meningoenzephalitis infiziert. Besonders im Frühling und Herbst besteht die Gefahr, von Zecken befallen zu werden.
© BAG
Zecken - Risikogebiete
Zu den Risikogebieten für die FSME zählen die Kantone ZH, TG, SH, SG, GR, AG, LU, BE, SO, BL, NW, OW, UR, ZG, FR, VD und FL. Über einer Höhe von rund 1000 müM sind bisher keine Gebiete mit FSME-Viren infizierten Zecken bekannt.
Im Gegensatz zur FSME zählen sämtliche Gebiete, in denen Zecken vorkommen, als Risikogebiete für die Borreliose.
Im Gegensatz zur FSME zählen sämtliche Gebiete, in denen Zecken vorkommen, als Risikogebiete für die Borreliose.
© CDC USA
Entfernen von Zecken
Gegen die FSME existiert ein Impfschutz, den das Bundesamt für Gesundheit (BAG) allen Personen empfiehlt, die in einem Risikogebieten wohnen oder sich zeitweise dort aufhalten. In den Risikogebieten übernimmt die obligatorische Krankenpflegeversicherung die Kosten für die Impfung. Bei Personen, für die aus beruflichen Gründen (Waldarbeiter, Förster, Landwirte) eine Impfung angezeigt ist, übernimmt der Arbeitgeber die Impfkosten.
Gegen die Borreliose gibt es hingegen keine Impfung. Diese Krankheit kommt häufiger vor als die FSME und kann in der Regel mit Antibiotika behandelt werden.
Schützen kann man sich allgemein gegen Zeckenbisse mit gut abschliessender Kleidung, dem Meiden von Unterholz und insektenabweisenden Mitteln. Es ist zudem ratsam, nach dem Aufenthalt im Freien in einem Zeckengebiet den Körper und die Kleidung auf Zecken abzusuchen.
Bei Befall sollte die Zecke möglichst rasch mit einer feinen Pinzette entfernt werden. Anschliessend ist die Stichstelle zu desinfizieren. Der Zeckenkörper darf beim Entfernen nicht gequetscht werden, da sonst infizierter Speichel in den menschlichen Organismus gelangen kann. Drehen, Auftragen von Öl oder andere Geheimtipps sind zu vermeiden. Bei Unsicherheiten empfiehlt es sich, eine Ärztin oder einen Arzt aufzusuchen.
Gegen die Borreliose gibt es hingegen keine Impfung. Diese Krankheit kommt häufiger vor als die FSME und kann in der Regel mit Antibiotika behandelt werden.
Schützen kann man sich allgemein gegen Zeckenbisse mit gut abschliessender Kleidung, dem Meiden von Unterholz und insektenabweisenden Mitteln. Es ist zudem ratsam, nach dem Aufenthalt im Freien in einem Zeckengebiet den Körper und die Kleidung auf Zecken abzusuchen.
Bei Befall sollte die Zecke möglichst rasch mit einer feinen Pinzette entfernt werden. Anschliessend ist die Stichstelle zu desinfizieren. Der Zeckenkörper darf beim Entfernen nicht gequetscht werden, da sonst infizierter Speichel in den menschlichen Organismus gelangen kann. Drehen, Auftragen von Öl oder andere Geheimtipps sind zu vermeiden. Bei Unsicherheiten empfiehlt es sich, eine Ärztin oder einen Arzt aufzusuchen.
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Zuletzt aktualisiert am: 15.04.2010