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Vote électronique - Anschauung für die Diplomaten
An der Botschafterkonferenz des EDA vom 25.August 2009 informierten Bundeskanzlerin Corina Casanova und kantonale Vertreter die Diplomaten über die Einführung von Vote électronique für die Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer. Dies vor dem Hintergrund, dass die Botschaften für die Schweizer Bürgerinnen und Bürger im Ausland die wichtigsten Schweizer Behörden sind.Angeregter Dialog
Corina Casanova, Hans-Urs Wili mit dem Publikum.
Blick hinter die Kulissen
bei den E-Voting-Kantonen Genf und Neuenburg.
„Bei Vote électronique geht es um mehr, als um eine weitere Möglichkeit zu wählen und abzustimmen. Die Einführung von Vote électronique ist staatspolitisch bedeutungsvoll“, so Bundeskanzlerin Corina Casanova an der Botschafterkonferenz. Bei den Vorbereitungsarbeiten würden auf sehr pragmatische Weise förderale Gräben übersprungen. Bezeichnend sei, dass zum Beispiel die Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer aus dem Kanton Basel-Stadt ab dem November 2009 auf dem System des Kantons Genf ihre Stimme elektronisch abgeben können.
Hans Urs Wili, Projektleiter auf Stufe Bund, zeigte den Botschaftern auf, dass Vote électronique aus Sicherheitsgründen nur in denjenigen Staaten angeboten wird, die das Wassenaar-Abkommen unterschrieben haben. Dieses Abkommen regelt den Umgang mit Technologien. Zwar haben von den 195 Staaten nur 45 (darunter alle EU-Staaten) das Abkommen unterzeichnet, in diesen 45 Ländern leben aber 89 Prozent der Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer.
Michel Warynski, Projektleiter von Vote électronique Genf, führte in seinem Referat das Zustandekommen des Beherbergungsvertrages aus, dass den Basler Stimmberechtigten die Teilnahme an Vote électronique auf dem Genfer System ermöglicht.
Nach den drei Referaten hatten die Botschafter Gelegenheit, sich bei den Vertretern der Pilotkantone Genf, Neuenburg und Zürich über die jeweiligen Projekte zu informieren.
Hans Urs Wili, Projektleiter auf Stufe Bund, zeigte den Botschaftern auf, dass Vote électronique aus Sicherheitsgründen nur in denjenigen Staaten angeboten wird, die das Wassenaar-Abkommen unterschrieben haben. Dieses Abkommen regelt den Umgang mit Technologien. Zwar haben von den 195 Staaten nur 45 (darunter alle EU-Staaten) das Abkommen unterzeichnet, in diesen 45 Ländern leben aber 89 Prozent der Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer.
Michel Warynski, Projektleiter von Vote électronique Genf, führte in seinem Referat das Zustandekommen des Beherbergungsvertrages aus, dass den Basler Stimmberechtigten die Teilnahme an Vote électronique auf dem Genfer System ermöglicht.
Nach den drei Referaten hatten die Botschafter Gelegenheit, sich bei den Vertretern der Pilotkantone Genf, Neuenburg und Zürich über die jeweiligen Projekte zu informieren.